Lambertz akzeptiert Sperre des DFB

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Andreas Lambertz

Frankfurt/Main - Nach dem Relegations-Skandalspiel ist die erste persönliche Sperre verhängt worden. Andreas Lambertz hat diese akzeptiert.

Der Düsseldorfer Andreas Lambertz hat die vom DFB-Kontrollausschuss beantragte Zwei-Spiele-Sperre nach den Vorkommnissen beim Relegations-Rückspiel gegen Hertha BSC akzeptiert. Der Fortuna-Kapitän fehlt dem Bundesliga-Aufsteiger damit in den ersten beiden Saisonspielen der kommenden Fußball-Saison.

Lambertz hatte nach der Partie auf dem Feld mit den Düsseldorfer Anhängern gefeiert und dabei ein Bengalisches Feuer in der Hand gehalten. Der 27-Jährige muss zudem 5000 Euro Strafe zahlen.

“Auch wenn ich die Fackel nur wenige Sekunden in der Hand gehalten habe und anschließend auf dem Boden abgelegt habe, bitte ich mein Verhalten zu entschuldigen“, sagte Lambertz am Donnerstag. “Ich versichere, dass dies ein einmaliger Vorgang bleiben wird.“

Die vier ebenfalls angeklagten Profis von Hertha BSC wollen das Strafmaß des Kontrollausschusses dagegen nicht hinnehmen. Am härtesten könnte es Lewan Kobiaschwili treffen. Das Gremium beantragte gegen den Georgier wegen einer Tätlichkeit an Referee Wolfgang Stark eine Rekordsperre von einem Jahr.

Christian Lell will der Kontrollausschuss für sechs Partien aus dem Verkehr ziehen, Torhüter Thomas Kraft (fünf Spiele) und Kapitän André Mijatovic (vier Partien) drohen ebenfalls lange Sperren.

Kobiaschwili, Kraft und Mijatovic werden von Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt vertreten. Lell will sich mit einem persönlichen Rechtsbeistand gegen den Antrag zur Wehr setzen. Damit gehen die Fälle an den Einzelrichter des DFB-Sportgerichts.

dpa

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