Lahm & Co. winken bis zu 200.000 Euro

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Philipp Lahm (r.) und Joachim Löw

Frankfurt/Main - Der DFB lässt sich das WM-Ticket für Brasilien 2014 einige Millionen Euro kosten. Bis zu 200.00 Euro kassieren Kapitän Lahm & Co pro Mann im Falle einer erfolgreichen Qualifikation - so viel wie schon 2010.

Die deutschen Fußball-Nationalspieler können im Falle einer erfolgreichen Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien bis zu 200 000 Euro pro Mann verdienen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich vor den Qualifikations-Partien in Irland und gegen Schweden mit dem von Kapitän Philipp Lahm angeführten Spielerat auf eine Erfolgsprämie von 20 000 Euro pro Spiel verständigt, wie der Verband am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Die DFB-Auswahl bestreitet insgesamt zehn Qualifikationsspiele. Jeder nominierte Akteur erhält beim Lösen des WM-Tickets wieder die Prämien - und nicht nur diejenigen, die auch auf dem Platz stehen. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für das Turnier in Brasilien. Die acht besten Gruppenzweiten haben noch eine zweite Chance in den insgesamt vier K.o.-Duellen.

Das Prämien-Modell entspricht exakt dem der Qualifikation für die letzte Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Es wurde zwischen DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und dem Spielerrat vereinbart. „Die Mannschaft hat ein Entgegenkommen gezeigt“, erklärte Teammanager Oliver Bierhoff angesichts der selben Zahlungen wie für das letzte WM-Turnier. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach begrüßte die „schnelle“ und „unproblematische“ Einigung: „Dies zeigt einmal mehr, wie vertrauensvoll das Verhältnis zu unserer A-Nationalmannschaft ist.“

In der WM-Qualifikation für Südafrika 2010 waren sechs Spieler auf die Maximalsumme von 200 000 Euro gekommen: Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez, Heiko Westermann, Thomas Hitzlsperger und Piotr Trochowski. Insgesamt musste der DFB 2010 für das gelöste WM-Ticket rund vier Millionen Euro an Prämien an die Spieler ausschütten. Bei der mit zehn Siegen geschafften Qualifikation für das EM-Turnier im Sommer dieses Jahres in Polen und der Ukraine konnten die Nationalspieler maximal 180 000 Euro kassieren.

dpa

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