Lahm rudert zurück: Offizielle Entschuldigung

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Philipp Lahm tut's leid

Frankfurt/Main - DFB-Kapitän Philipp Lahm gerät wegen seines Buchs „Der feine Unterschied“ zunehmend unter Druck und hat sich nun persönlich bei den kritisierten Ex-Trainern entschuldigt.

„Ich wollte Rudi Völler, Jürgen Klinsmann und andere Personen selbstverständlich nicht persönlich treffen oder gar beleidigen. Das tut mir leid. Für Missverständnisse, die auf diese Weise entstanden sind, entschuldige ich mich hiermit bei allen Beteiligten“, ließ Lahm in einer von seinem Berater Roman Grill versendeten Pressemitteilung verlauten.

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Zuvor hatten zahlreiche Trainer und Manager der Fußball-Bundesliga den 27 Jahre alten Außenverteidiger von Bayern München heftig für dessen Äußerungen kritisiert.

Auch Joachim Löw und Oliver Bierhoff haben am Donnerstagnachmittag deutliche Worte gefunden. Die Verantwortlichen halten aber an ihrem Kapitän fest.

Der 27-Jährige hat in seinem am Montag offiziell erscheinenden Buch seine früheren Trainer Jürgen Klinsmann, Rudi Völler, Felix Magath und Louis van Gaal heftig attackiert. Lahms Klub Bayern München hat sich bislang nicht zu dem Buch geäußert.

sid

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Die Erklärung von Philipp Lahm im Wortlaut

Die Stellungnahme des Fußball-Nationalspielers vom FC Bayern München im Wortlaut:

“Ich wollte Rudi Völler, Jürgen Klinsmann und andere Personen selbstverständlich nicht persönlich treffen oder gar beleidigen. Vielmehr wollte ich, wie aus der Lektüre meines Buches zweifelsfrei hervorgeht, ehrlich meine Meinung über die Arbeit unter unterschiedlichen Trainern und zu verschiedenen Zeiten schildern und einige Hintergründe dieser Entwicklung beleuchten. Dies erscheint mir in der derzeitigen Diskussion verkürzt und überzogen rübergekommen zu sein. Das tut mir leid. Für Missverständnisse, die auf diese Weise entstanden sind, entschuldige ich mich hiermit bei allen Beteiligten.“

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