Labbadia: Rücktritt war kein Thema

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VfB-Coach Bruno Labbadia sieht sich nach seiner Wutrede bestätigt.

Offenbach/Queich - Vier Tage nach seiner viel beachteten Wutrede hat Bruno Labbadia sein seitdem selbst auferlegtes Schweigen gebrochen.

Auf die Frage, ob er in den vergangenen Tagen an Rücktritt gedacht habe, meinte der Trainer des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart: „Nein. Welchen Grund hätte ich dazu? Ich bin gerne beim VfB.“

In den vergangenen Tagen hätten sich viele Kollegen bei ihm gemeldet und ihm beigepflichtet. „Das Echo war gewaltig, und zwar sehr positiv“, meinte der Coach: „Es gab enorm viel Zuspruch von Trainerkollegen und Managern.“

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Die Aussage von Stuttgarts Aufsichtsratsboss Dieter Hundt, der Verständnis für den Gefühlsausbruch gezeigt, die Wortwahl aber kritisiert hatte, wertete Labbadia als positiv. „Ich habe das als unterstützend empfunden“, sagte er: „Er hat ja gesagt, dass er Verständnis hat und mich als guten Trainer sieht.“ Labbadia war am Sonntag im Anschluss an das 2:2 gegen Bayer Leverkusen der Kragen geplatzt. Der 46-Jährige hatte mit teils deftigen Worten vor allem die Medien kritisiert.

Das Testspiel der Stuttgarter am Donnerstag in Offenbach/Queich gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslauten musste derweil in der 52. Minute beim Stande von 0:0 wegen eines defekten Flutlichts abgebrochen werden.

SID

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