Kuntz: Rehhagel ist eine "Medienverpflichtung"

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Otto Rehhagel soll Hertha BSC Berlin vor dem Abstieg retten.

Berlin - Altmeister Otto Rehhagel soll der Hertha neuen Schwung verleihen. Doch die Verpflichtung des Star-Trainers stößt nicht nur auf Begeisterung. Jetzt stichelt Stefan Kuntz gegen "Rehhakles."

Kaiserslauterns Klubchef Stefan Kuntz hat das Comeback von Trainer Otto Rehhagel beim Mitabstiegskonkurrenten Hertha BSC Berlin als eine „Medienverpflichtung“ bezeichnet. Er kenne Rehhagel persönlich nicht und könne deshalb auch kein fundiertes Urteil abgeben, „ich glaube aber, dass das eine Medienverpflichtung war“, sagte Kuntz der Bild-Zeitung und ergänzte: „Da wir in Lautern aber nicht in einer ausgeprägten Medienlandschaft leben, wäre das für mich kein Gedanke gewesen.“ Der FCK war Rehhagels bislang letzte Trainerstation in der Bundesliga. Der inzwischen 73-Jährige hatte die Pfälzer von 1996 bis 2000 betreut und 1998 als ersten und bis heute einzigen Aufsteiger zum Meistertitel geführt. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) sitzt der Trainer-Methusalem im Auswärtsspiel beim FC Augsburg erstmals auf der Hertha-Bank.

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Der Rekordtrainer spürt vor seinem mit Spannung erwarteten 821. Bundesligaspiel keinen besonderen Druck: „Als ich noch ein wandelnder Vulkan war, war das immer etwas schwierig. Inzwischen bin ich aber reifer und gehe mit der nötigen Ruhe ins Spiel.“

SID

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