Kopf-OP bei Oleg Blochin

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Oleg Blochin

Kiew - Nach einem Eingriff am Kopf befindet sich das ukrainische Fußball-Idol Oleg Blochin in stabilem Zustand. Der Trainer musste notoperiert werden.

Oleg Blochin befinde sich in stabilem Zustand. Das teilten die behandelnden Ärzte des scheidenden Nationaltrainers und neuen Coaches von Champions-League-Teilnehmer Dynamo Kiew nach dem Eingriff in einer Kiewer Klinik wegen eines Blutgerinnsels im Kopf mit. „Oleg war bei Bewusstsein und hat mich erkannt, als ich ihn nach der Operation gesehen habe. ich hoffe, er hat das Schlimmste hinter sich“, sagte Dynamo-Präsident Igor Surkis.

Blochin war am Freitag wegen Bluthochdrucks ins Krankenhaus eingeliefert worden. Bei den Untersuchungen des 59-Jährigen entdeckten die Mediziner das Gerinnsel an der Schlagader und entschieden sich zur sofortigen Operation.

Erst am vergangenen Mittwoch hatte Blochin sein Debüt als Dynamo-Coach und dabei in der Champions League einen 2:0-Heimsieg gegen Dinamo Zagreb gefeiert. Seinen ohenhin nur noch bis Jahresende laufenden „Zweitjob“ als Trainer der ukrainischen Nationalelf jedoch wird Blochin in den anstehenden WM-Qualifikationsspielen gegen Moldau (12. Oktober) und Montenegro (16. Oktober) aufgrund der Operation nicht ausüben können.

Nach Verbandsangaben werden seine Assistenten Alexej Michailitschenko und Andrej Bal das Team des EM-Co-Gastgebers betreuen.

sid

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