"Er macht exzellente Arbeit"

Köstner: Wird er doch zur Dauerlösung?

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Lorenz-Günther Köstner

Wolfsburg - Lorenz-Günther Köstner kann sich Hoffnung machen, den VfL Wolfsburg doch noch längere Zeit als Trainer zu betreuen.

Lorenz-Günther Köstner kann sich Hoffnung machen, den VfL Wolfsburg doch noch längere Zeit als Trainer zu betreuen. Vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg am Samstag bekam der Interimstrainer Lob vom Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz. „Er macht exzellente Arbeit“, sagte das Volkswagen-Vorstandsmitglied der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ (Samstag) nach zwei Siegen aus zwei Spielen unter Köstners Führung.

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Demnach müsse dessen Zeit im Amt nicht auf wenige Spiele begrenzt sein. „Ich habe Köstner und der Mannschaft gesagt, dass es auch von ihnen abhängig ist, wie viel Zeit wir uns da lassen können“, sagte Garcia Sanz. Nach dem 4:1 in Düsseldorf und dem 2:0 im Pokal gegen den FSV Frankfurt will sich VW nach der Trennung von Felix Magath vor gut einer Woche mit der Suche nach einer sportlichen Führung Zeit lassen. „Wir haben vom Terminplan her keinen Druck. Wir werden uns die Zeit nehmen, um die Dinge richtig zu machen“, sagte Garcia Sanz.

Das bestätigte auch Köstner am Samstag vor dem Anpfiff. Der Coach stehe zwar in regelmäßigem Kontakt mit den Vereinsbossen, „aber wie es weitergehen soll, da ist gar nicht darüber gesprochen worden“, sagte Köstner dem TV-Sender Sky. Dass jetzt in Ruhe nach einer Lösung gesucht werde, akzeptiere er. „Mir hilft das auch so weiter. Ich kann damit leben, ich mache mir keinen Kopf. Ich habe mich bereiterklärt, kurzfristig zu helfen und natürlich würde ich mich freuen, ganz klar, wenn ich es so lange wie möglich weitermachen darf.“

Bis Weihnachten solle idealerweise ein Manager gefunden werden. Bislang habe es aber noch keine Gespräche gegeben. „Wir bereiten die Dinge vor, haben eine Liste, über die wir noch mal schlafen wollen. Danach entscheiden wir, wen wir zuerst ansprechen“, sagte Garcia Sanz.

dpa

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