Schaefer hat Verständnis für Poldi-Wechsel

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Frank Schaefer kann Podolskis Wechsel zum FC Arsenal gut nachvollziehen.

Köln - Kölns Trainer Frank Schaefer kann den Wechsel von Nationalspieler Lukas Podolski vom 1. FC Köln nach London zum FC Arsenal gut nachvollziehen.

„Ich habe volles Verständnis für diese Entscheidung, auch wenn es natürlich eine Entscheidung ist, die uns allen hier sehr wehtut“, sagte Schaefer am Dienstag am Rande des Trainings: „Auch für mich als Trainer ist es ein großer Reiz, mit so einem Spieler zusammenzuarbeiten.“

Schaefer, der Podolski schon in der Kölner Jugend trainiert hatte, findet es auch gut, dass der Angreifer sich für Arsenal „als nächsten wichtigen Schritt“ seiner Karriere entschieden hat, „weil ich glaube, dass das sehr gut passt“. Nach der Bekanntgabe des Wechsels wirke Podolski, der „total an diesem Klub hängt“, auch befreit, um vor seinem Abschied mit dem FC den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich zu bestehen.

„Es ist gut, dass es so früh vor dem Spiel passiert, sodass wir dann unmittelbar vor dem Spiel die Klarheit haben, die wir auch brauchen“, sagte Schaefer mit Blick auf die schwere Aufgabe am letzten Spieltag gegen Rekordmeister und Champions-League-Finalist Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr/Sky und Liga total!): „Natürlich ist es ein Thema in der Mannschaft, aber das Hauptthema ist unser Spiel am Samstag gegen Bayern München.“

Vor der Partie gegen die Bayern haben die Kölner auf dem Relegationsplatz 16 zwei Punkte Vorsprung vor Hertha BSC, die in Berlin 1899 Hoffenheim erwartet.

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