Köln nach Remis gegen Lautern weiter Letzter

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Kölns Martin Lanig (l) und Kaiserslauterns Ivo Ilicevic im Zweikampf.

Köln - Der kriselnde 1. FC Köln tritt weiter auf der Stelle. Nach dem Remis gegen den 1. FC Kaiserslautern im Kellerduell des dritten Spieltages bleiben die Kölner Tabellenletzter der Fußball-Bundesliga.

Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt sicherten sich die Rheinländer aber am Samstagabend mit dem 1:1 (1:1) immerhin ihren ersten Punkt. Der Kroate Mato Jajalo (19. Minute) glich vor 47 200 Zuschauern in der Kölner WM-Arena von 2006 die Führung der Gäste durch Ivo Ilicevics herrlichen Volleytreffer in der 17. Minute aus. Damit ist Köln gegen die "Roten Teufel" schon seit mehr als 22 Jahren ohne Erstliga-Heimerfolg.

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Es war Feuer in der Partie, die Gastgeber wirkten klar aggressiver als bei den Pleiten gegen Wolfsburg und in Schalke. Doch zunächst sah Martin Amedick, neben Oliver Kirch und Startelf-Debütant Konstantinos Fortounis einer von drei Neuen bei den Pfälzern im Vergleich mit dem 1:1 gegen Augsburg, schon nach zwei Minuten Gelb. Dann prallte Kölns Linksverteidiger Christian Eichner unglücklich mit Fortounis zusammen, zog sich dabei eine tiefe Risswunde über dem linken Auge zu und konnte nicht mehr weitermachen (6.).

Köln geriet trotz allen Aufbäumens in Rückstand: Eine Flanke von Florian Dick nahm Ilicevic aus der Luft und ließ Michael Rensings Vertreter Miro Varvodic, der später (28.) exzellent gegen Rodnei rettete, keine Chance. Nur 120 Sekunden nach dem 0:1 gelang Jajalo mit seinem dritten Erstligatreffer für die Rheinländer nach einer Flanke von Slawomir Peszko das 1:1.

Lukas Podolski (Fieber) und Stammkeeper Rensing (Knieverletzung) waren beim FC außer Gefecht gesetzt, Rensing muss vielleicht sogar vier Wochen pausieren. Wenigstens konnte Solbakken wieder auf Milivoje Novakovic bauen, der nach seiner Sperre in die Spitze zurückkehrte, dort aber in letzter Sekunde an einem Tor gehindert wurde (35.), in der 41. Minute kläglich daneben säbelte und dann abseits stand (44.). In der Nachspielzeit verhinderte Lauterns Torhüter Kevin Trapp gegen Adil Chihi tollkühn einen Rückstand.

Hochklassig war es nicht, was die beiden Traditionsvereine boten. Aber die Spannung war enorm. Der Kroate Jajalo hatte die für die nicht immer klug attackierenden Kölner das 2:1 auf dem Fuß (52.). Doch sie marschierten weiter nach vorn, wurden aber für ihren Mut und Einsatz nicht mehr belohnt.

Vor der Begegnung machten die Kölner den Transfer des 26 Jahre alten portugiesischen Innenverteidigers Henrique Sereno von Europa-League-Gewinner FC Proto perfekt. Sereno, der früher mit Kölns Kapitän Pedro Geromel ein Verteidigerpaar beim portugiesischen Club Vitória Guimarães bildete, kommt für eine Saison auf Leihbasis und soll den vor einem Wechsel nach Dubai stehenden Youssef Mohamad ablösen.

dpa

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