Mitglieder pro Sicherheitskonzept

Ex-Präsidium um Overath nicht entlastet

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Wolfgang Overath nahm nicht an der Mitgliederversammlungn teil.

Köln - Die Mitglieder des 1. FC Köln haben sich gegen das geplante Sicherheitskonzept im deutschen Fußball ausgesprochen. Das ehemalige Präsidium um Wolfgang Overath wurde nicht entlastet.

Mit 53,94 Prozent der Stimmen entschied die Mehrheit bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend, das Papier abzulehnen. Präsident Werner Spinner versprach, diese Forderungen beim Treffen der 36 Proficlubs an diesem Mittwoch in Frankfurt/Main zur Geltung zu bringen.

Zuvor hatten mehr als 96 Prozent der Mitglieder für eine neue Satzung votiert. Diese bezeichnete Spinner „mehr als eine Revolution als Evolution“, mit der überarbeiteten Vereinsordnung sollen die Rechte der Mitglieder gestärkt werden.

Während das neue Präsidium um Spinner, das den FC seit April 2012 leitet, entlastet wurde, wurde dies dem alten Vorstand um Club-Ikone Wolfgang Overath verwehrt. Aus terminlichen Gründen seien Overath, Jürgen Glowacz und Friedrich Neukirch nicht persönlich erschienen, teilte der Club mit. Stattdessen verlas Werner Wolf, Vorsitzender des Verwaltungsrats, eine Erklärung von Overath und Co.

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