Geld spielt keine Rolle mehr

Paris St. Germain rüstet weiter unaufhaltsam auf

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Die Fans des französischen Hauptstadtklubs Paris St. Germain dürfen sich auf eine hochkarätig besetzte Mannschaft freuen - den Öl-Multis sei Dank.

Paris - Geld spielt keine Rolle. Dank sprudelnder Öl-Millionen wollen sich die Besitzer von Paris St. Germain ihre dritte Fußball-Meisterschaft in Frankreich erkaufen.

Dieses Bestreben verfolgen sie offenbar ohne Rücksicht auf Verluste und wollen getreu dem Motto klotzen statt kleckern die Schmach von 2012 vergessen machen.

In Abwehrspieler Thiago Silva, der für über 40 Millionen Euro vom AC Mailand an die Seine wechselt, wurde am Wochenende der erste Super-Coup perfekt gemacht. Am Montag soll dem Brasilianer der schwedische Topstar Zlatan Ibrahimovic folgen, für den die Franzosen dann noch einmal rund 22 Millionen Euro in die Lombardei überweisen sollen. „Bei einem derartigen Angebot kann man nicht nein sagen. Das wäre verantwortungslos“, sagte Milan-Chef Silvio Berlusconi und bestätigte damit die fortdauernden Verhandlungen mit den Franzosen. Laut der Sporttageszeitung L'Equipe ist sich Paris mit Ibrahimovic bereits einig.

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Zlatan Ibrahimovic soll an die Seine wechseln.

Der 27-jährige Thiago Silva, der nach den Olympischen Spielen in London Mitte August zu seinem neuen Team stößt, erhält unter dem Eiffelturm einen Fünfjahresvertrag, der Kontrakt für Wandervogel „Ibra“ soll angeblich drei Jahre laufen. Dessen Berater Mino Raiola weilte am Wochenende in der Stadt der Liebe, um mit PSG-Sportdirektor Leonardo die letzten Details zu klären. „Zlatan würde die Ligue 1 sehr viel interessanter und die Serie A um eine Attraktion ärmer machen. Wenn er weg wäre, gäbe es keinen großen Namen mehr im italienischen Fußball. Für mich ist Zlatan der beste Spieler der Welt“, sagte Raiola.

Dass sein Klient und damit auch er selbst fürstlich in Paris entlohnt werden, musste der Ibrahimovic-Berater nicht zusätzlich erwähnen. Denn seit eine Investorengruppe aus Katar 2011 den Klub aus Paris übernahm, wird über Geld nicht mehr geredet, wie auch Raiola in Bezug auf den Ibrahimovic-Transfer indirekt andeutete: „Seine Ankunft bei PSG wäre ein besonderes Ereignis. Normalerweise finden solche Deals in England statt. Nun ist es auch in Paris möglich, in dieser faszinierenden und großartigen Stadt. Was rund um den Klub passiert ist aufregend.“

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Während die Franzosen dank ihrer neuen Besitzer und auch Ex-Milan-Coach Carlo Ancelotti offenbar zu einer absoluten Topadresse im europäischen Klub-Fußball geworden sind, muss sich der neunmalige Europacupsieger AC Mailand um seine Zukunft sorgen. Milans Geschäftsführer Adriano Galliani streckte bereits seine Fühler nach einigermaßen gleichwertigem Ersatz aus. Abwehrspieler Rolando vom FC Porto stehen angeblich ebenso auf der Liste wie die Stürmer Carlos Tevez und Edin Dzeko von Englands Meister Manchester City. Auch Jungstar Mattia Destro vom AC Siena wird als Zugang gehandelt.

SID

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