Löw setzt auf Routinier

Klose will keinen Freifahrtsschein

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Miro Klose will bis zur WM in Brasilien weiter im DFB-Trikot auflaufen.

Berlin - Routinier Miroslav Klose will keine Extrawurst in der Nationalmannschaft. Der Bundestrainer stärkt dem Stürmerstar den Rücken.

Joachim Löw sieht den 34 Jahre alten Miroslav Klose weiter als wichtigen Spieler auf dem Weg zur WM 2014 in Brasilien. Der Routinier selbst beansprucht keine Sonderrolle in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. „Was ich auf keinen Fall will, ist ein Freifahrtschein“, betonte der 122-malige Nationalspieler vor dem Beginn der WM-Ausscheidung am Freitag gegen die Färöer. „Ich will an meinen Leistungen gemessen werden. Und nicht daran, was ich vielleicht mal für die Nationalelf geleistet habe“, sagte Klose in der „Bild am Sonntag“.

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Für Bundestrainer Löw ist der Profi von Lazio Rom weiter eine feste Größe. „Im Moment ist Miro in guter Form“, sagte Löw am Sonntag. „Klose ist ein komplett ausgebildeter Spieler, der es über Jahre hinweg hervorragend gemacht hat: Technische Möglichkeiten, Kombinationsspiel, Kopfballstärke, Torabschluss, flaches Passspiel. Deshalb plane ich mit ihm.“ Für Klose wäre der Titel in zwei Jahren nach sechs teilweise knapp misslungenen Turnier-Anläufen „die Krönung“. Wie Löw ist auch der Stürmer von der Qualität des Kaders absolut überzeugt. „Und so lange ich mich körperlich topfit fühle, scheue ich nicht den Konkurrenzkampf“, sagte der gebürtige Pole.

dpa

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