"Klose ist von einem anderen Planeten"

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In Top-Verfassung: Miroslav Klose

Rom - „Mars-Mensch“ Miroslav Klose allein ist für Lazio Rom nicht genug. Der deutsche Fußball-Nationalstürmer wird von den italienischen Gazetten weiter überschwänglich gefeiert.

Sein Trainer Edy Reja dagegen steht nach der 1: 2-Niederlage in der Europa League bei Sporting Lissabon mächtig unter Druck. Dass er noch im Amt ist, verdankt er wohl nur Klose, der sich neben seinen Toren angeblich auch hinter den Kulissen für ihn eingesetzt hatte.

Auf dem Platz ist Klose derzeit Lazios einziger Lichtblick. „Klose ist von einem anderen Planeten. Er rennt nicht, er fliegt. Er trägt Lazio allein auf seinen Schultern. Seine Anwesenheit hebt das Niveau einer sonst mittelmäßigen Mannschaft“, analysierte die Sporttageszeitung Corriere dello Sport. „Klose ist ein Mars-Mensch in dieser Mannschaft. Er setzt sich als Verteidiger, als Mittelfeldspieler und als Stürmer ein“, lobte die Gazzetta dello Sport. Für Tuttosport ist der deutsche Torjäger „einmalig“.

Die DFB-Spielerfrauen: Daumendrücken auf der Tribüne beim Spiel gegen England!

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Obwohl er angeschlagen ins Spiel gegangen war, hatte Klose in der 40. Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt, wurde dann aber zur Schonung in der Pause von Reja ausgewechselt. Im Nachhinein ein folgenschwerer Fehler, auch wenn der Lazio-Coach die Schuld eher auf den Schiedsrichter schieben wollte, der zwei Fouls gegen römische Spieler übersehen habe. „Solche Fehler wiederholen sich oft zu unserem Schaden“, schimpfte auch Lazio-Chef Claudio Lotito.

Die Niederlage hat Rejas Position weiter geschwächt. Nach dem schwachen Saisonstart in der Serie A hatte der 65-Jährige schon von selbst das Handtuch werfen wollen, nachdem er von Fans ausgepfiffen und in Rom sogar auf offener Straße beschimpft worden war. Reja war ins Visier der Lazio-Ultras geraten, nachdem der Klub den argentinischen Star Mauro Zarate an den Rivalen Inter Mailand verkauft hatte und die Mannschaft vier Derby-Niederlagen in Folge gegen den Erzrivalen AS Rom hinnehmen musste. Die Fans werfen dem Coach zudem ein zu ausgeprägtes Defensivkonzept vor. Richtungweisend für die Zukunft von Reja dürfte jetzt das Heimspiel am Sonntag gegen den AC Florenz werden.

sid

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