BVB-Trainer stappelt tief

Klopp: "Bayern spielen ihre eigene Saison"

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Jürgen Klopp stapelt vor dem Spitzenspiel in München tief.

Dortmund - Jürgen Klopp hält den FC Bayern vor dem Sptizenspiel  gegen Titelverteidiger Borussia Dortmund für das Nonplusultra des deutschen Fußballs.

Jürgen Klopp hält Rekordmeister Bayern München vor dem Bundesliga-„Gipfel“ an diesem Samstag gegen Titelverteidiger Borussia Dortmund für das Nonplusultra des deutschen Fußballs. „Die Bayern sind Favorit, sie spielen ihre eigene Saison“, sagte der BVB-Trainer am Donnerstag in Dortmund. Klopp bezeichnete den Tabellenführer als „absolute europäische Spitzenmannschaft“. Klopp: „Bayern München ist der schwerste Gegner, den man in der Bundesliga haben kann.“

Klopp kann im Prestigeduell wohl auf die Nationalspieler Mats Hummels, Mario Götze und Ilkay Gündogan bauen. „Ich rechne damit, dass ich spielen werde“, sagte Hummels, der am Dienstag gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) geschont wurde. Auch Götze (Pferdekuss) und Gündogan (Sprunggelenk) hatten zuletzt angeschlagen pausiert. Bei Götze sehe es „ganz gut aus“, sagte Klopp. Bei Gündogan müsse die Schmerzentwicklung abgewartet werden.

Auf die Erfolge der jüngeren Vergangenheit gegen die Bayern wollte Klopp überhaupt nicht eingehen. „Es ist nur wichtig, was am Samstag passiert“, sagte er. Der BVB hatte die vorangegangenen vier Erstligaduelle mit dem Rekordmeister alle für sich entschieden und dem Team von Jupp Heynckes auch im DFB-Pokalfinale 2012 beim 5:2 eine bittere Niederlage zugefügt. Im deutschen Supercup hatte der BVB allerdings 1:2 gegen die Bayern verloren.

Sollte der vor seiner Verletzung überragende Götze in München wieder zur Verfügung stehen, hält Klopp von seiner Elf eine Überraschung für möglich: „Wir haben sicher die Möglichkeit, dort unangenehm zu sein.“ Hierfür müssten sich die Meister-Profis indes „alles abverlangen“. Klopp: „Das Ganze ist ein absolutes Spitzenspiel, und so werden wir es auch angehen.“

Ein Aufeinandertreffern mit der bereits als Herbstmeister feststehenden Münchner Mannschaft sei „das, worauf man sich ein Leben lang vorbereitet hat - egal, in welcher Tabellenkonstellation. Es ist immer die größte Herausforderung, sich mit den Bayern zu messen“, meinte Klopp. Und den Elf-Zähler-Rückstand will er am Samstag ausblenden: „Wir fahren trotzdem mal hin.“

Der BVB-Trainer hob erneut hervor, dass sich die vor der Jubiläumssaison enorm verstärkte Bayern-Auswahl speziell durch „Gier und Galligkeit“ auszeichne. Das sei der größte Unterschied zu den vergangenen beiden Spielzeiten der Bayern, in denen jeweils Borussia Dortmund Meister geworden war.

Daneben zeigte sich Klopp auch vom Stimmungsboykott von 12 Minuten und 12 Sekunden der Fans beeindruckt. Es sei „interessant festzustellen, wie es sich anhört, wenn keine Zuschauer dabei sind“, sagte der 45-Jährige: „Wir sind schon abhängig von unseren Zuschauern“.

dpa/sid

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