Klopp Bundestrainer? "Warum denn nicht?"

+
Jürgen Klopp kann sich Jogi Löws Job als Bundestrainer gut vorstellen

Köln - Jürgen Klopp traut sich den Job als Fußball-Bundestrainer zu. Für den Trainer von Borussia Dortmund ist die DFB-Elf von Joachim Löw "auch nur eine Fußballmannschaft". Gleich zusagen würde er aber nicht.

„Klar, warum denn nicht? Ist auch nur eine Fußballmannschaft“, sagte der Coach des deutschen Meisters Borussia Dortmund im Interview mit dem Magazin Playboy: „Ich denke, ich verstehe was von dem, was ich tue. Und wenn es irgendwann tatsächlich Interesse geben würde, dann würde ich das wohlwollend in Erwägung ziehen.“

Fußballer, Fußballerin und Trainer des Jahres 2011: Die Top Ten

Fußballer / Fußballerin / Trainer des Jahres 2011: Die Top Ten

Für ihn gebe es Schlimmeres, als ständig als potenzieller Nationaltrainer gehandelt zu werden. Er habe aber keinen Karriereplan. „Ich glaube fest daran, dass sich die Dinge ordentlich entwickeln, wenn man sich immer auf das konzentriert, was man gerade macht“, sagte der 44-Jährige.

Klopp erzählte zudem, dass er bei seinem Ex-Klub Mainz 05 vor seinem Wechsel vom Spielfeld auf die Trainerbank vor zehn Jahren auch das Angebot hatte, Manager des Vereins zu werden: „Ich lehnte ab, weil ich dachte: Irgendwann will ich Trainer werden. Ein halbes Jahr später fragten sie mich dann, ob ich das Team coachen möchte. Ich sagte sofort zu.“

Klopp, der auch für seine Ausbrüche am Spielfeldrand bekannt ist, ärgert sich manchmal über seine Ausraster. „Kommt vor, klar. Jeder macht manchmal Dinge, mit denen er im Nachhinein nicht so wahnsinnig einverstanden ist.“ So überschäumend emotional sei er aber nur im Job: „Wenn ich zu Hause so die Kontrolle verlieren würde wie ab und zu im Stadion, dann wären meine Frau und ich wohl nicht mehr zusammen“.

sid

Kommentare