Klinsmann: Neues Konzept für mehr Erfolg

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Jürgen Klinsmann hat ein neues Konzept entwickelt, mit dem die US-Nationalmannschaft erfolgreicher werden soll

Miami - Jürgen Klinsmann hat als Trainer der amerikanischen Nationalmannschaft ein besonderes Konzept ins Auge gefasst, um das Team in der internationalen Spitze zu etablieren. Woher die Idee dazu stammt:

Der 47-Jährige hat eine Liste von rund 500 zumeist jungen Spielern aus aller Welt erstellen lassen, die eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen und damit in Zukunft für die USA auflaufen könnten.

„Das Thema der doppelten Staatsbürgerschaft ist etwas, mit dem sich jedes Land in der Fußball-Welt beschäftigt“, sagte Klinsmann, der die Entwicklung in der deutschen Nationalmannschaft im Hinterkopf hat: „Wenn man sich anschaut, was in Deutschland in den letzten zehn Jahren passiert ist, kann man sehen, dass es inzwischen eine ganze Reihe von guten Spielern mit doppelter Staatsbürgerschaft gibt.“

Das neue Konzept hat sich Klinsmann in Frankreich abgeschaut

Den Ursprung dieser Idee sieht Klinsmann jedoch in Frankreich. „In den 90er Jahren hat dort alles angefangen. Wenn man sich das französische Team der Weltmeisterschaft von 1998 anschaut, dann erkennt man, wie heiß dieses Thema ist“, sagte Klinsmann über die Equipe Tricolore um Zinedine Zidane, Lilian Thuram und Youri Djorkaeff, die damals den Titel im eigenen Land gewonnen hatte.

In Timothy Chandler (Frankfurt/1. FC Nürnberg) und Jermaine Jones (Frankfurt/Schalke 04) hat Klinsmann bereits zwei in Deutschland geborene Spieler ins US-Team berufen. Zuletzt buhlte er intensiv um die Dienste des Hoffenheimers Fabian Johnson (München).

SID

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