Keine Angst vor Entlassung

Spieler kritisieren Klinsis Führungsstil

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Jürgen Klinsmann weht derzeit ein eisiger Wind ins Gesicht. Spieler und Medien kritisieren seinen Führungsstil.

Köln - Jürgen Klinsmann hat gelassen auf die wachsende Kritik an seiner Arbeit als US-Fußball-Nationaltrainer reagiert. Er kann dem Umstand sogar etwas positives abgewinnen.

Er habe „keine Angst“ vor einer Entlassung, sagte der ehemalige Bundestrainer der ARD-Sportschau. Vielmehr sei er „sogar froh darüber, dass hier solche Debatten geführt werden. Das zeigt doch, dass der Fußball in den USA interessanter wird und einen anderen Stellenwert erreicht.“

Medien und Nationalspieler hatten nach dem 1:2 gegen Honduras zum Start in die WM-Qualifikation Klinsmanns Führungsstil infrage gestellt. „Die anonym getätigten Aussagen kann ich nicht ernst nehmen. Ich habe mit der Mannschaft darüber gesprochen und wir ziehen weiterhin an einem Strang, auch wenn es immer enttäuschte Spieler geben wird“, sagte der Ex-Coach von Bayern München.

Positiv äußert sich Klinsmann über die deutsche Nationalmannschaft. „Ich freue mich, dass die Verantwortlichen die Strukturen weitergeführt haben, die ich gelegt habe. Am Anfang haben uns wegen unserer Methoden, unserer Trainingsweise inklusive dem Einsatz von Gummibändern alle kritisiert und belächelt, heute ist das überall Standard“, sagte der 48-Jährige und bezeichnete sich als „größten Fan“ des DFB-Teams: „Ich wünsche der Mannschaft jetzt irgendwann auch mal einen Titel.“

SID

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