Dämpfer für Paderborn - Duisburg mit Befreiungsschlag

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FC Erzgebirge Aue - MSV Duisburg: Duisburgs Jürgen Gjasula (r) und Aues Oliver Schröder schenkten sich nichts.

München - Rückschlag für das Zweitliga-Überraschungsteam im Aufstiegsrennen: Der SC Paderborn kam am Freitagabend nicht über ein 2:2 (1:0) beim FSV Frankfurt hinaus. Duisburg schaffte den ersehnten Befreiungsschlag.

Paderborn verpasste seinen vierten Sieg in Serie und bleibt Tabellenfünfter im Fußball-Unterhaus. Zum Auftakt des 16. Spieltages gelang dem Kellerkind MSV Duisburg durch einen 2:1 (1:1)-Last-Minute-Sieg auswärts gegen Erzgebirge Aue der erhoffte Befreiungsschlag. Die Partie zwischen Hansa Rostock und Union Berlin wurde wegen verschärfter Einlasskontrollen mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen.

Paderborn behielt in einer schwachen Partie zunächst nur dank seines überragenden Stürmers Nick Proschwitz die Oberhand. Der 24-Jährige reagierte nach einem Lattenabpraller am schnellsten und traf in der 6. Spielminute zur Führung. In der 73. Minute legte der Senkrechtstarter seinen neunten Saisontreffer gleich hinterher, nachdem der Nigerianer Macauley Chrisantus (71.) den FSV zwischenzeitlich mit 2:1 in Front gebracht hatten.

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Die Hessen zeigten sich insgesamt zwar wesentlich engagierter, kamen im eigenen Stadion aber mit Ausnahme des gefährlichen Versuchs von Xafer Yelen (43.) in der ersten Halbzeit nicht zum Abschluss. Erst nach der Pause änderten sich Bild und Ergebnis, als Samil Cinaz (49.) eine Yelen-Ecke zum verdienten 1:1 ins Netz bugsierte.

Duisburg erwischte nach dem überzeugenden 3:0 gegen Braunschweig vor Wochenfrist auch in Aue einen Topstart. Eine feine Kombination über Jula und Domowtschijski schloss Daniel Brosinski (14.) aus kurzer Distanz zum 1:0 ab. Der Rückstand aber stachelte die Sachsen in einem Duell auf Augenhöhe umso mehr an.

Klingbeil (16.) und König (19./Pfosten) verpassten minimal, ehe Youngster Nicolas Höfler (21.) den fälligen Ausgleich erzielte. Der Auer Mittelfeldmann profitierte von einem kleinen Aussetzer des MSV-Keepers Felix Wiedwald, der einen Kopfball von Stoßstürmer Ronny König zuvor direkt vor die Füße von Höfler abklatschen ließ. Erst in der Schlussphase drehte das Team von Trainer Oliver Reck nochmal auf - mit Erfolg. In der Schlussminute traf Maurice Exslager für den MSV.

dpa

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