Allofs distanziert sich von Hetzparolen gegen HSV

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Klaus Allofs distanziert sich von den Schmähungen gegen den HSV

Bremen - Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs hat sich von den Schmähungen anonymer Werder-Fans gegen den Erzrivalen Hamburger SV distanziert.

„Ich finde das überhaupt nicht gut. Ich bin ein absoluter Verfechter sportlicher Rivalität, und es gibt für mich auch nichts Schöneres, als gegen den HSV zu gewinnen und in der Tabelle vor ihm zu stehen. Aber wir brauchen keine Gewalt, keine Hassparolen und keine Beschädigung öffentlichen Gutes“, sagte Allofs und forderte „einen respektvollen Umgang.“

Werder-Anhänger hatten den HSV vor dem Nordderby am kommenden Samstag auf einem Rasenstück vor dem Weserstadion beleidigt. Mit einem Unkrautvernichtungsmittel ätzten sie die Parolen „Tod und Hass dem HSV“ sowie „Fuck HSV“ in das Grün. Mittlerweile wurde der Rasen so kurz gemäht, dass die Schriftzüge nicht mehr zu sehen sind.

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