Bittet Timoschtschuk um Freigabe?

Keiner verlässt Bayern - außer er will es

München - Der FC Bayern plant trotz der Verpflichtung von Javier Martinez keine Verkäufe von Spielern. Das stellt Matthias Sammer klar. Ganz ausgeschlossen ist ein Abgang aber nicht.

 "Wir werden auf keinen Spieler zugehen, das ist unser Kader“, sagte Sportvorstand Matthias Sammer am Donnerstag: „Wenn ein Spieler das Bedürfnis hat, auf uns zuzugehen, kann er das gerne tun. Aber es ist der Stil des Klubs, das habe ich immer so mitbekommen, Verträge zu respektieren.“

Mit Martinez haben die Bayern speziell auf der Sechser-Position im Mittelfeld ein Überangebot. Neben dem spanischen Nationalspieler stehen für die Doppel-Sechs Bastian Schweinsteiger, Luiz Gustavo, Anatoli Timoschtschuk und Toni Kroos zur Verfügung. Zudem nannte Trainer Jupp Heynckes David Alaba und Emre Can als Alternativen. „Luiz bleibt hier, ganz einfach“, sagte Sammer dazu. Timoschtschuk kann den Klub aber wohl bei einem entsprechenden Angebot verlassen.

Heynckes betonte, er halte die Kadergröße „für genau richtig. Mit Javi Martinez haben wir qualitativ sehr gut eingekauft, in allen Mannschaftsteilen. Es ist einfach notwendig, wenn wir auf allen Hochzeiten tanzen wollen. Ich finde den Konkurrenzkampf sehr positiv und leistungsstimulierend.“ Speziell für Schweinsteiger, der nach Verletzungen auf dem Weg zurück in die Mannschaft ist, bedeute der 40-Millionen-Euro-Transfer „überhaupt nichts“, ergänzte Heynckes.

sid

Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick

Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick

Sonderseite zu Javi Martinez bei unserem Partnerportal vor Ort tz-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare