Zwist mit Frankfurts Sportdirektor

Hecking tobt - und regt sich wieder ab

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Dieter Hecking zeigte ggen Eintracht frankfurt seine Emotionen.

Nürnberg - Ein lebhaftes Wortgefecht, ein kleiner Schubser - nach seinem emotionalen Ausbruch gegen Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner gab sich Nürnbergs Trainer Dieter Hecking aber rasch wieder kleinlaut.

„Das haben wir in der Kabine ausgeräumt, und darum ist es nicht der Rede wert“, wiegelte der „Club“-Coach im Nachgang auf seine Schimpf-Attacke unmittelbar nach dem Abpfiff ab. Aufgebracht war Hecking direkt nach dem 1:2 seiner Franken am Freitagabend auf Hübner zugestürmt und hatte seinem Frust über die Heimpleite lauthals Luft verschafft.

Worum es bei dem lautstarken Aufeinandertreffen ging, wollten beide Seiten im Nachhinein nicht preisgeben. „Das bleibt unter uns“, stellte Frankfurts Sportdirektor Hübner klar. Auch Hecking wollte sich nicht zum Inhalt seines erregten Auftritts äußern. Nur soviel: „Das ist halt ein Männersport. Wir spielen nicht Basketball“, erklärte Hecking - kündigte aber vor laufenden TV-Kameras seinen prompten Entschuldigungsgang in die Gäste-Kabine an.

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Die nach ihrem vierten Sieg im vierten Spiel gnädig gestimmten Frankfurter nahmen Heckings Ausbruch gelassen. „Das ist völlig normal. Wir leben von Emotionen“, sagte Eintracht-Coach Armin Veh. „Wir sind ja keine eiskalten Ritter.“

dpa

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