Warnung an Problem-Kandidaten

Kein neuer Löw-Assistent vor der WM

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Joachim Löw kündigt seinen WM-Kandidaten Konsequenzen an, falls sie sich nicht gewissenhaft auf das Turnier vorbereiten sollten.

Berlin - Joachim Löw will sich erst nach der Weltmeisterschaft auf einen Nachfolger für Co-Trainer Hansi Flick in der deutschen Nationalmannschaft festlegen. Für die Problemkandidaten im Kader gibt's eine klare Ansage.

„Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dazu ein paar Gespräche zu führen und ein paar Überlegungen anzustellen. Doch ich habe gemerkt, die Realität und die Tagesarbeit holen mich ein“, sagte der Bundestrainer in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa und betonte: „Es wird da vor der WM keine Entscheidung geben.“

Löws langjähriger Assistenzcoach Flick wechselt nach der WM in Brasilien auf die vakante Position des DFB-Sportdirektors.

Drei Monate vor dem Start des Turniers verschärft Löw nochmals die Warnungen an seine WM-Kandidaten: „Wer jetzt noch viele Probleme im Gepäck mit sich rumschleppt oder sich nicht professionell verhält, der muss sich dessen bewusst sein und die Konsequenzen tragen.“ Das Testländerspiel gegen Chile (1:0) habe deutlich offenbart, dass weder das Team noch jeder Einzelne die beste Form schon erreicht hätten.

Die rund 25 Spieler, die Löw derzeit in den engen Kreis der Nationalmannschaft einordnet, stehen bis zur Nominierung am 8. Mai unter besonderer Beobachtung: „Wir legen den Fokus im Moment auf den einen oder anderen Spieler, um ihn zu sehen oder noch besser einschätzen zu können. Wir sind mit den Spielern eigentlich jede Woche im Kontakt, auch mit ihren Clubtrainern immer mal wieder.“

dpa

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