Kein Freispruch, sondern Sperre für Boateng

+
Jerome Boateng (r.) ist für zwei Spiele gesperrt.

München - Karl-Heinz Rummenigges Hoffnung auf einen Freispruch für Jerome Boateng ist dahin. Der DFB sperrt den Bayern-Innenverteidiger nach seiner Roten Karte. Die Bayern reagieren.

Nach dem Platzverweis für Jerome Boateng im Top-Spiel am Sonntag bei Hannover 96 sperrt der Kontrollausschuss des DFB den Innenverteidiger des FC Bayern für zwei Spiele.

FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte zuvor auf einen Freispruch plädiert. Nun heißt es auf der Webseite des deutschen Rekordmeisters: "Der Spieler, der Trainer, sowie Vorstand und Sportdirektor des FC Bayern haben sich entschieden, diese Sperre zu akzeptieren. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass der gesamte Vorfall erst durch das völlig übertriebene und theatralische Verhalten des Hannoveraner Spielers Sergio Pinto ausgelöst wurde. Zudem sind wir der Meinung, dass mit zweierlei Maß gemessen wurde. Zunächst hat der Hannoveraner Spieler Christian Schulz geschubst, danach - und erst als Reaktion - schubste auch unser Spieler Boateng. Schulz bekam die gelbe Karte, Boateng Rot. Warum bei ein und demselben Vergehen also mit zweierlei Maß gemessen wurde, ist für uns nicht nachvollziehbar."

tz

Kommentare