WM in Katar: "Keine Regeln gebrochen"

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Das Computerbild zeigt das Stadium Al-Gharafa in Katar

Berlin - Das Organisationskomitee der umstrittenen Fußball-WM 2022 in Katar hat den Vorwurf der Bestechung und des Stimmenkaufs zurückgewiesen.

„Was sollen wir machen? Um jede WM, um jedes große Sportereignis gibt es doch irgendeine Art von Kontroverse. Das ist die Natur des Spiels“, sagte Nasser Fahad Al-Khater in einem Interview des „Tagesspiegels“ (Freitag).

Der Kommunikations- und Marketingdirektor im Organisationskomitee der WM 2022 betonte: „Wir können nur sagen: Wir haben nichts falsch gemacht, wir haben keine Regeln gebrochen. Wir konzentrieren uns auf die positiven Aspekte, darauf, was wir erreichen wollen.“

Seitdem das Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA im Dezember 2010 die Weltmeisterschaften an Russland (2018) und Katar vergeben hat, gibt es immer wieder Korruptionsvorwürfe in Richtung des kleinen Emirats. In der Debatte um den Zeitpunkt des Turniers sprach sich Al-Khater für den Sommer aus, sieht aber auch in einer Verlegung in den Winter keine Probleme. „Wenn sich alle auf den Sommer einigen, ist das kein Problem, und auch der Winter macht für uns keinen Unterschied“, sagte Al-Khater. Die Stadien würden in jedem Fall mit Kühltechnologie entwickelt. Bis zum Confed Cup 2021 seien sie fertig.

dpa

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