Kapitäns-Panne beim SC Freiburg

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Kapitän aus Versehen: Cedrick Makiadi

Freiburg - Dem SC Freiburg ist eine Panne bei der Kapitänsbinde unterlaufen. Einer der Beteiligten nutzte das gleich, um gegen den FC Bayern zu sticheln.

Ein Chef aus Versehen. Beim 2:0-Heimsieg des SC Freiburg über den 1. FC Kaiserslautern lief Cedrick Makiadi mit der Spielführerbinde aufs Feld, obwohl auch der etatmäßige SC-Kapitän Julian Schuster von Beginn an spielte. “Das war ein Fehler“, sagte Schuster. Der 26-Jährige stand nach wochenlangen Verletzungsproblemen erstmals wieder in der Startelf des Fußball-Bundesligisten. Es war aber vergessen worden, das “C“ auf dem Spielberichtsbogen hinter seinen Namen zu setzen. Stattdessen wurde Makiadi erneut als Kapitän genannt. Der Torschütze zum 2:0 hatte Schuster seit der Winterpause vertreten.

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“Als wir es gemerkt haben, war es zu spät, dann haben wir es halt laufen lassen“, sagte Schuster. Dem guten Verhältnis der beiden zentralen Mittelfeldspieler hat es nicht geschadet. Auf die Frage, ob sie die Sache in der Kabine nicht per Schnick-Schnack-Schnuck hätten austragen können, erklärte Schuster: “Das machen andere. Wir können miteinander reden.“ Im kommenden Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen wird wohl er wieder die Binde tragen.

sid

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