Kacar ist von Eintracht Frankfurt enttäuscht

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Gojko Kacar muss beim HSV bleiben.

Hamburg - Profi Gojko Kacar ist verärgert darüber, dass sein Wechsel vom Hamburger SV zu Eintracht Frankfurt nicht zustande gekommen ist.

„Das ist alles sehr enttäuschend gelaufen. Frankfurt hat mir ein Angebot gemacht und wir waren uns einig - und dann hat der Verein sein eigenes Angebot wieder zurückgezogen“, sagte der serbische Nationalspieler. Sein Onkel und Berater Milan nannte die Frankfurter Vorgehensweise in der „Hamburger Morgenpost“ (Freitag) „schon merkwürdig - und auch recht unprofessionell“.

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Dem Vernehmen nach hat der Aufsichtsrat der Eintracht dem fast schon perfekten Wechsel auf Leihbasis in letzter Minute aus Kostengründen doch nicht zugestimmt. Für Kacar, der kürzlich auch schon vor der Einigung mit dem Bundesliga-Rivalen Hannover 96 stand, ist es der zweite geplatzte Wechsel innerhalb weniger Tage.

Der Profi wehrte sich in dem Zusammenhang erneut gegen den Vorwurf, seinen gut dotierten Vertrag beim HSV (Laufzeit bis 2015) aussitzen zu wollen. „Es wird immer erzählt, mir geht es hier nur ums Geld. Das ist totaler Quatsch. Ich hätte in Frankfurt auch für die Hälfte von dem gespielt, was ich hier bekomme. Ich wollte Spielpraxis sammeln“, betonte Kacar, der seine Chance nun beim HSV suchen will.

dpa

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