Turin verteidigt Vorsprung im Gipfeltreffen

Juve-Bus in Neapel mit Steinen beworfen

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Neapels Giran Pandev (l) im Duell mit Turins Giorgio Chiellini.

Neapel - Spitzenreiter Juventus Turin hat in der italienischen Meisterschaft seinen Sechs-Punkte-Vorsprung auf Verfolger SSC Neapel verteidigt, doch der Bus Juves wurde mit Steinen beworfen.

Vor dem 1:1 (1:1) gegen Juventus Turin haben Anhänger des SSC Neapel den Turiner Mannschaftsbus attackiert. Auf dem Weg zum Stadion San Paolo bewarfen am Freitagabend Hooligans den Bus mit Steinen, Flaschen und Eiern. Eine Scheibe ging lokalen Medienberichten zufolge dabei zu Bruch, die Insassen des Busses blieben unverletzt.

Die Polizei setzte Tränengas ein, ein Polizist wurde verletzt. „Wir haben Momente der Angst erlebt, als unser Bus von einigen Steinen getroffen wurde. Der SSC Neapel trägt sicher keine Schuld, doch sowas darf nicht passieren“, sagte Juves Geschäftsführer Giuseppe Marotta. Auch drei Busse mit Juventus-Fans wurden von Neapel-Hooligans angegriffen. Vor dem Stadion setzten die Randalierer einige Autos in Brand.

Spitzenreiter Juventus verteidigte durch das Remis in der italienischen Fußball-Meisterschaft seinen Sechs-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Neapel.

Inler sorgt für Remis für Napoli

Nationalverteidiger Giorgio Chiellini brachte Juventus in der 10. Minute in Führung, der Schweizer Gökhan Inler glich zwei Minuten vor der Halbzeit aus.

Im Verfolgerduell treffen am Samstagabend der AC Mailand und Lazio Rom aufeinander. Lazio könnte mit einem Erfolg bei auf drei Punkte an den SSC Neapel heranrücken, Milan würde bei einem Sieg Rang drei vom Team des derzeit verletzten Miroslav Klose übernehmen. Allerdings fehlt auch den Mailändern ein Star im Sturm: Neuzugang Mario Balotelli kann wegen einer Blessur am Schienbein nicht auflaufen.

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dpa/sid

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