Klopp: Sind wieder nur Herausforderer!

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Jürgen Klopp lebt seinem Team das Understatement vor

München - BVB-Trainer Jürgen Klopp will auch nach der Titelverteidigung am chronischen Understatement festhalten. FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß braucht bei ihm gar nicht mehr anzurufen. 

Es ist immer die gleiche Masche, die die Gegner des FC Bayern zum Erfolg führt. Während der deutsche Rekordmeister mit der Abteilung Attacke Uli Hoeneß Jahr für Jahr schwere verbale Geschütze auffährt und nichts anderes als Titel gelten lässt, sonnt sich die Konkurrenz im Schatten.

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Spieltag für Spieltag reden sie sich auch als Tabellenführer klein, verdammen das böse M-Wort - bis die Meisterschaft schließlich feststeht. Felix Magath hat es mit dem VfL Wolfsburg 2009 so gemacht, Jürgen Klopp mit Borussia Dortmund 2011 und aktuell. Es wird auch so bleiben.

Klopp denkt gar nicht daran, umzudenken. Im Interview nach der langen Partynacht von Samstag auf Sonntag sagt er der "Bild": "Warum sollten wir Druck haben? Wir sind wieder Herausforderer der Bayern. Damit das mal andersherum wäre, müssten die Bayern schon sieben Stammspieler verkaufen." Werden sie nicht, und so bleibt es beim chronischen Understatement der Dortmunder.

Die grandiose Trainer-Leistung hinter all dem Geplänkel ist den Münchnern freilich nicht entgangen. Schon 2007 rief der damalige FC-Bayern-Manager Uli Hoeneß beim damaligen Mainz-Coach Klopp an und fühlte vor, ob ein Wechsel denkbar wäre.

Fünf Jahre später kann er sich einen zweiten Anruf sparen. "Ich glaube, dass er das nicht noch einmal machen wird", glaubt Klopp. "Außerdem bin ich eine treue Seele. Ich habe meinen BVB-Vertrag bis 2016 verlängert. Das ist ein Brett!"

kim

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