Klinsmann will US-Bürger werden

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Jürgen Klinsmann will Amerikaner werden.

Köln - Jürgen Klinsmann, ehemaliger Nationaltrainer der DFB-Elf, überlegt sich die US-Staatsbürgerschaft anzunehmen. Im Jahr 2013 freut er sich besonders auf ein ganz bestimmtes Spiel.

Seit 15 Jahren lebt Jürgen Klinsmann in den USA, nun will der Coach der Nationalmannschaft auch den US-Pass. „Es ist durchaus möglich, dass ich in Zukunft die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annehme“, sagte der frühere Bundestrainer in einem Interview der „Bild“-Zeitung (Samstag). „Dafür muss ich aber Zeit haben“, ergänzte der 48-Jährige, „das ist ein langwieriger Prozess.“ Seine Heimat ist und bleibt aber Stuttgart, sagte der Schwabe, der eine amerikanische Frau hat und in der Nähe von Los Angeles lebt.

Auf das Länderspiel gegen die DFB-Auswahl zum 100-jährigen Jubiläum des US-Verbandes im Mai 2013 freut sich der Weltmeister von 1990 sehr. „Ich darf alle wiedersehen. Und wir können Deutschland zeigen, wohin es der Fußball in den USA geschafft hat“, meinte der US-Coach, der im Sommer mit seinem Team in die Finalrunde in Nord- und Mittelamerika für die WM-Qualifikation 2014 startet.

Die deutschen Kicker, die Klinsmann 2006 bei der Heim-WM auf Platz drei führte, haben nach Meinung des früheren Bundestrainers wieder die Chance auf einen großen Titel. „Es ist einfach nicht fair, dass wir eine Jahrhundertmannschaft wie Spanien vor uns haben“, erklärte der gebürtige Göppinger. „Aber wenn wir einen optimalen Lauf haben und Spanien anfängt zu schwächeln, dann gibt es eine Chance.“

sid

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