2. Bundesliga

Aue jubelt, Dresden bangt, Cottbus hofft weiter

+
Erzgebirge Aue jubelt: Aues Michael Fink (li.) trifft im Spiel gegen Dresden zum 1:0.

Köln - Erzgebirge Aue feiert den nahezu sicheren Klassenerhalt, Dynamo Dresden zittert nach dem nächsten Rückschlag weiter, Energie Cottbus darf zumindest eine weitere Woche hoffen:

Bei den ostdeutschen Klubs war im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga am Gründonnerstag wieder die gesamte Palette der Emotionen vertreten.

Bei Aue (40 Punkte) bestehen nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg im prestigeträchtigen Derby gegen Dresden (31) nur noch theoretische Zweifel an einem weiteren Jahr in der zweiten Liga. Die Sachsen drohen dagegen am Samstag von Arminia Bielefeld (28, bei 1860 München) wieder eingeholt zu werden. Die Hoffnung auf eine Rettung ohne Relegation erhielt einen deutlichen Dämpfer.

Dynamo-Niederlage lässt Cottbus weiter hoffen

Die Dynamo-Niederlage drei Tage nach dem vielumjubelten 4:2 gegen 1860 hält auch Schlusslicht Cottbus (25) weiter am Leben, die Hoffnung auf Platz 16 ist nach dem 1:1 (0:0) gegen den FC St. Pauli (47) aber kaum größer geworden. Drei Spiele vor Schluss beträgt der Rückstand auf Dresden sechs Punkte.

Die Hamburger verpassten dagegen den vorübergehenden Sprung auf Rang vier und haben nur noch geringe Chancen auf den Aufstieg. Weiter auf dem Weg nach oben ist Fortuna Düsseldorf nach dem 3:0 (2: 0) im Mittelfeld-Duell beim Überraschungsteam SV Sandhausen (44). Es war der fünfte Sieg im sechsten Spiel für den etatmäßigen Torwarttrainer Oliver Reck, der erneut den krankgeschriebenen Lorenz-Günther Köstner (Nervenblockade im Nackenbereich) vertrat.

Die Treffer für Aue erzielten Michael Fink (6.) und Frank Löning (19.). Paulis Führungstor erzielte Lennart Thy nach einer Stunde. Routinier Ivica Banovic (87.) traf per Foulelfmeter zum Ausgleich. Den Cottbuser Sieg vergab Jurica Buljat in der Nachspielzeit freistehend.

Die Fortuna legte einen Blitzstart hin

Die Fortuna erwischte durch Treffer von Ben Halloran (3.) und Michael Liendl (9.) einen absoluten Blitzstart, Liendl erhöhte auf Vorlage von Halloran (50.) und verschoss später sogar noch einen Foulelfmeter (79.). Sandhausens Spieler sorgten nur nach dem 0:2 für Aufsehen, als Torhüter Manuel Riemann und Seyi Olajengbesi aufeinander losgingen und nur mit Mühe vom eingreifenden Düsseldorfer Charlison Benschop getrennt werden konnten.

SID

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare