Stadiontribüne wegen Kaninchen gesperrt

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Die Kaninchen könnten den Drittligisten Carl-Zeiss Jena eine Stange Geld kosten

Jena - Die Sportler mögen sie und knuddeln sie gern nach der Trainingseinheit, doch sie machen auch mächtig Ärger: Die Kaninchen am Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld.

Weil die knuffigen Tiere es sich seit Jahren unter der Stehplatztribüne G gemütlich machen, musste diese nun wegen Sicherheitsbedenken gesperrt werden. 1.000 Plätze bleiben daher vorerst leer - bei den meisten Spielen des Fußball-Drittligisten Carl Zeiss Jena ist das kein Problem, doch ausgerechnet an diesem Sonntag steht das Ostduell gegen den Chemnitzer FC an und damit die Aussicht auf ein gut gefülltes Rund.

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“Die Kaninchen unterhöhlen den Erdwall. Sie sind im gesamten Naturgebiet Oberaue unterwegs und fühlen sich deshalb auch am Sportplatz wohl“, sagt Sprecher Gunnar Poschmann vom kommunalen Stadioneigentümer KIJ. Ein Ingenieurbüro soll bis kommende Woche prüfen, ob der Erdwall zum wiederholten Mal aufgefüllt werden kann oder ein 250.000 Euro teurer Neubau der Tribüne nötig ist. Der würde dann womöglich aufgeschoben, weil nach jetzigen Plänen 2015 ohnehin ein neues Stadion entstehen soll.

dapd

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