Italien scheidet aus, wenn...

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Mario Balotelli und den Italienern droht das Aus in der Gruppenphase.

Posen - Italien hat den Einzug ins EM-Viertelfinale nur noch bedingt in der eigenen Hand. Spanien und Kroatien könnten mit einem bestimmten Ergebnis für das sichere Aus der Azzurri sorgen.

Nach dem zweiten Spieltag der Vorrundengruppe C steht fest, dass sich Kroatien und Titelverteidiger Spanien mit dem „richtigen“ Ergebnis bei ihrem Duell am Montag in Danzig (20.45 Uhr) gemeinsam für die K.o.-Runde qualifizieren können (Mandzukic bringt Italien in Bedrängnis).

Jedes Remis ab der Höhe von 2:2 bringt die Kroaten und die Spanier weiter. Dann würde den Italienern auch ein noch so hoher Sieg gegen die bereits ausgeschiedenenen Iren nichts nutzen - auch wenn denn alle drei Mannschaften fünf Punkte auf dem Konto hätten. Grund dafür ist das EM-Regelwerk, das bei Punktgleichheit mehrerer Teams zunächst nur den direkten Vergleich zur Entscheidungsfindung heranzieht. Diese Regel bezieht sich in ihrem letzten Punkt auf die Anzahl der geschossenen Tore.

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Sollten sich die Kroaten und die Spanier 2:2 trennen, hätten beide Teams 3:3 Tore aus den Spielen zwischen Italien, Spanien und Kroatien geholt. Die Tordifferenz der Italiener aus diesen Duellen steht aber bereits bei 2:2 fest.

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Schon bei der EM 2004 hat Italien aus exakt diesem Grund den Kürzeren gezogen. Damals brauchten die Schweden und die Dänen in ihrem letztem Gruppenspiel ein 2:2, um die Italiener aus dem Turnier zu werfen. Tatsächlich lautete das Ergebnis dann auch 2:2.

sid

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