Irland mit einem Bein der EM - Tschechien auch

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Irlands Trainer Giovanni Trapattoni hat die EM-Endrunde schon so gut wie sicher in der Tasche.

Talinn/Prag - Die von Giovanni Trapattoni trainierten Iren siegen beim Playoff-Hinspiel hoch in Estland. Die Tschechen feiern einen verdienten Heimsieg ohne Gegentor gegen Bosnien-Montenegro.

Irland hat die Tür zur Endrunde der Fußball-EM in der Ukraine und Polen ganz weit aufgeschlagen. Das Team des früheren Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni kam in Tallinn gegen den krassen Außenseiter Estland im Play-off-Hinspiel zu einem ungefährdeten 4:0 (1:0) und kann sein Ticket am kommenden Dienstag im Rückspiel in Dublin lösen.

Vor 9.500 Zuschauern hatte Keith Andrews den Favoriten bereits in der 13. Minute in Führung gebracht. Nachdem die Hausherren ab der 35. Minute nach einer Gelb-Roten Karten gegen Andrej Stepanow in Unterzahl spielten, hatten die Iren leichtes Spiel. Jon Walters (67.) und Kapitän Robbie Keane (71. und 88., Foulelfmeter) machten dann den Sieg für die Iren endgültig klar. Bei den Gastgebern flog anschließend auch noch Raio Piiroja in der 70. Minute mit Gelb-Rot vom Platz.

Tschechien mit Zu-Null-Sieg gegen Montenegro

Tschechien hat das Playoff-Hinspiel der EM-Qualifikation gegen Montenegro mit 2:0 (0:0) gewonnen. Am Freitagabend siegten die Tschechen in Prag dank der Tore von Vaclav Pilar (63.) und Tomas Sivok (90.+2). Der Finalist von 1996 hat damit gute Chancen auf die fünfte EM-Teilnahme nacheinander.

Angeführt von dem Ex-Dortmunder Tomas Rosicky dominierten die Tschechen zwar die erste Hälfte, konnten aber gegen die gut organisierte Abwehr der Gäste zunächst kein Tor erzielen. Nach dem Wechsel klappte es dann durch Pilar, der auf Vorlage von Rosicky traf. In der Nachspielzeit erhöhte Sivok, ebenfalls nach Vorarbeit Rosicky. Damit ist die Ausgangslage für das Team von Michal Bilek vor dem Rückspiel am Dienstag gut

sid/dapd

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