Inter-Interesse: Müller nicht völlig abgeneigt

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Thomas Müller (l.) mit Arjen Robben

München - Nationalspieler Thomas Müller schließt einen vorzeitigen Abschied von Bayern München nicht mehr aus. An ihm ist angeblich Inter Mailand dran.

Der WM-Torschützenkönig von 2010 will sich ein angebliches Angebot des italienischen Topklubs Inter Mailand trotz eines Vertrags beim deutschen Fußball-Rekordmeister bis 2015 anhören. Dies berichtet die Sport Bild.

„Grundsätzlich weiß ein jeder, dass ich das Bayern-Wappen nicht nur auf der Brust trage, sondern dass der FC Bayern schon immer mein Verein ist. Ich habe also nicht zwingend Abwanderungsgedanken. Aber die Situation ist momentan auch nicht gerade so, dass ich sagen würde, ich höre mir das nicht mal an“, sagte der Offensivspieler, der in der Schlussphase der abgelaufenen Saison beim deutschen Rekordmeister des Öfteren nur auf der Ersatzbank saß.

Der 22-Jährige betonte aber, dass er sich nicht während der am Freitag beginnenden EURO in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) mit diesem Thema beschäftigen werde: „Wie zuvor bei Chelsea hält mich mein Management bei Angeboten vor dem Turnier total raus. Ich habe jetzt eine EURO zu spielen. Darauf konzentriere ich mich ohne Wenn und Aber.“

Müller war mit seiner Rolle in der vergangenen Spielzeit bei den Bayern offensichtlich nicht zufrieden. „Ich muss sagen: Das war eine Situation, wie sie bisher noch nicht vorgekommen ist. Daran hatte ich ernsthaft zu knabbern. Wenn man in den großen Spielen nicht mitwirken darf, ist man erst einmal enttäuscht und sauer.“ Unter anderen hatte Müller im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid nicht zur Startelf gehört.

Einen vorzeitigen Vereinswechsel schließt Müller deshalb wohl auch nicht mehr aus: „Lebenslang Bayern München? Dazu kann ich seriös erst etwas sagen, wenn ich tot bin.“

sid

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