"Hotzenplotz" Holst: Wer will meinen Rauschebart?

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Hansa-Kicker Matthias Holst will seinen Rauschebart endlich loswerden.

Rostock - Matthias Holst sucht einen Käufer für seinen Kult-Bart. Dieser soll für einen guten Zweck unter den Hammer. Er und seine Frau warten schon sehnlich auf den erlösenden Comeback-Einsatz. 

Matthias Holst vom Fußball-Zweitligisten Hansa Rostock will sein Barthaar nach einer möglichen Rasur im Anschluss an die Partie beim MSV Duisburg am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und Liga total!) einem guten Zweck zur Verfügung stellen. „Das Barthaar will ich mitnehmen. Vielleicht kann ich es für einen guten Zweck nutzen. Aber wer ersteigert meine Barthaare?“, sagte Holst der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Der 29 Jahre alte Abwehrspieler, den seine Kollegen nur noch Hotzenplotz, Wikinger oder Rübezahl rufen, hat sich seit einer Knieverletzung im Sommer 2010 nicht mehr rasiert und will das Messer erst wieder ansetzen, wenn er zum Einsatz kommt. Am Sonntag könnte es soweit sein, die Rasur soll direkt nach dem Spiel in der Kabine erfolgen. „Der Kurzhaarschneider wartet in der Tasche. Ich werde es selbst machen. Meinen Mitspielern traue ich nicht. Die rasieren mir noch über den Kopf“, sagt Holst. Zehn Zentimeter misst mittlerweile der üppige Vollbart, der bei der Nahrungszunahme Probleme bereitet. „Ich habe zu Hause mit Spangen und Klammern experimentiert. So konnte ich Suppe und Nutella-Brote ohne bleibende Rückstände im Bart essen“, berichtet Holst. Die Familie hat sich jedoch noch nicht an den Look gewöhnt. „Meine Töchter finden die Aktion witzig. Meine Frau fand es am Anfang witzig. Jetzt sagt sie immer: Mein Gott, wie siehst Du aus?“

SID

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