Hopp will sich Schmähgesänge ersparen

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Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp

Dortmund - Mäzen und Milliardär Dietmar Hopp wird 1899 Hoffenheim nicht zum Saisonfinale nach Dortmund begleiten. Er will sich die zu erwartenden Schmähgesänge ersparen.

 Einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung bestätigte am Donnerstag der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga. Hopp will sich die Schmähgesänge der BVB-Fans ersparen, die er mal als seine „Angstgegner“ bezeichnet hatte. Zumal den Kraichgauern in der Begegnung beim Champions-League-Finalisten am Samstag (15.30 Uhr) im Signal Iduna Park der Abstieg droht.

Nur mit einem Sieg kann Hoffenheim noch den Klassenverbleib sichern - muss dabei aber auch auf Ausrutscher des FC Augsburg (gegen Greuther Fürth) und von Fortuna Düsseldorf (in Hannover) hoffen. In der ersten Bundesliga-Saison der TSG 2008/09, als die Debatte im Fußball über den reichen Emporkömmling hochkochte, hatte sich Hopp über das Plakat eines Borussia-Fans („Im Fadenkreuz. Hasta la vista, Hopp“) aufgeregt und Anzeige erstattet.

Damals gab es auch Aussagen von Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wie: „Dietmar Hopp ist komplett in Ordnung, aber die Bundesliga braucht Hoffenheim nicht zwingend.“ Auch die sogenannte, letztendlich harmlose „Beschallungsaffäre“ im Spiel der TSG gegen die Borussia 2011 sorgte für Aufsehen.

dpa

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