"Das kann uns nicht recht sein"

Hoeneß-Sorge: FC Bayern und BVB zu stark

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Uli Hoeneß (Mitte) fürchtet, dass das Leistungsgefälle in der Bundesliga zu groß wird

München - FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß will gemeinsam mit Rivale Borussia Dortmund einer zu großen Dominanz der beiden Champions-League-Halbfinalisten in der Bundesliga entgegenwirken.

„Es gibt ein großes Leistungsgefälle in der Liga. Das kann uns nicht recht sein. Wir müssen analysieren, warum das so ist“, sagte Hoeneß dem „Kicker“ (Montag). Der Vereinschef des deutschen Rekordmeisters will nach der Saison gemeinsam mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Lösungsvorschläge erarbeiten.

Die Bayern wurden in diesem Jahr der früheste Meister der Liga-Historie und streben dem Triple entgegen. Die Dortmunder erreichten nach zwei Meistertiteln in Serie in diesem Jahr wie die Münchner das Halbfinale der Champions League. Am Wochenende gewannen die Bayern mit einer B-Elf 4:0 gegen Nürnberg, der BVB siegte 6:1 in Fürth. „Wir sehen Handlungsbedarf. Es kann auf Dauer nicht sein, dass solche Ergebnisse zustande kommen“, meinte Hoeneß.

Die Sorge ist, dass in der Bundesliga spanische Verhältnisse Einzug halten. In der Primera Division machen seit Jahren der FC Barcelona und Real Madrid den Titel unter sich aus, die Konkurrenz ist weitgehend chancenlos.

dpa

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