Verstoß gegen Glücksspiel-Vertrag

Strafanzeige gegen Hertha BSC

Berlin - Gegen Hertha BSC hat das Landeskriminalamt Berlin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Angeblich hat der Zweitligist mit verbotener Bandenwerbung gegen den Glücksspiel-Staatsvertrag verstoßen.

Das Landeskriminalamt Berlin hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen möglicher Verstöße des Fußball-Zweitligisten Hertha BSC gegen den Glücksspiel-Staatsvertrag. Das erklärte ein Sprecher der Polizei-Pressestelle und bestätigte damit einen Bericht der „Berliner Morgenpost“ (Mittwoch-Ausgabe). Der Verein soll nach Polizeiangaben illegal mit dem österreichischen Sportwetten-Anbieter „cashpoint“ auf Werbebanden im Olympiastadion und auf der Vereins-Webseite geworben haben.

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„Nach einem Anfangsverdacht haben wir ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Jetzt muss die Staatsanwaltschaft über die nächsten Schritte entscheiden. Ermittlungsverfahren können sich immer nur gegen Personen richten, in diesem Fall sicher mit Bezug zu Hertha“, erklärte ein Polizeisprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Der Hauptstadtclub wollte sich dazu auf Nachfrage zunächst nicht äußern.

Der Bundesliga-Absteiger hatte am 26. Januar 2012 den Wettanbieter „Cashpoint“ als neuen Exklusivpartner präsentiert. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 2013.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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