Preetz will bei Abstieg bleiben

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Michael Preetz möchte auch im Fall des Abstiegs bei Hertha bleiben.

Berlin - Hertha BSC Berlin steht auf einem Abstiegsplatz. Dennoch schwört Michael Preetz dem Verein die Treue - auch in der zweiten Liga. Ex-Trainer Markus Babbel hingegen kommt bei dem Manager nicht gut weg.

Hertha-Manager Michael Preetz will auch im Fall eines erneuten Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga im Amt bleiben. Dafür soll er Rückendeckung von Vereinspräsident Walter Gegenbauer erhalten, meldet der „Tagesspiegel“ (Samstag-Ausgabe). Am 29. Mai stellt sich Gegenbauer auf der Mitgliederversammlung von Hertha BSC erneut zur Wahl, es gibt keinen Gegenkandidaten.

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Vor dem letzten Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am 5. Mai tritt Preetz gegen den geschassten Trainer Markus Babbel, jetzt in Diensten der Hoffenheimer, nach. „Ich habe so gehandelt, dass ich noch an jedem Spiegel vorbeikomme. Babbel hat meine Glaubwürdigkeit mit Füßen getreten“, sagte Preetz. Bei der Trennung kurz vor Weihnachten hatten sich der Manager und auch Babbel gegenseitig der Lüge bezichtigt.

„Ich werde dafür kämpfen, hier weiterzumachen“, erklärte Preetz zu seinen Zukunftsplänen. Zu den vielen Trainerwechseln des Clubs unter seiner Führung sagte der Manager: „Ich habe alle Entscheidungen nach bestem Gewissen getroffen. Wir wollen Kontinuität - das haben wir bisher nicht hinbekommen.“

dpa

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