Hertha BSC erhält Lizenz nur unter Auflagen

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Hertha-Sportdirektor Michael Preetz.

Berlin - Der stark abstiegsgefährdete Bundesligist Hertha BSC hat die Lizenz für die kommende Saison für die 1. und 2. Liga erhalten, muss aber bis 31. Mai noch Bedingungen erfüllen.

Das bestätigte der Finanzgeschäftsführer des Hauptstadtvereins, Ingo Schiller, Berliner Medien. „Das haben wir erwartet“, erklärte Schiller. Hertha plant im Abstiegsfall mit einem Zweitliga-Etat von 32 Millionen Euro. Die Bundesliga könnte mit knapp 60 Millionen Euro angegangen werden.

Bei den Bedingungen der Deutschen Fußball Liga (DFL) soll es sich auch um finanzielle Sicherheiten für mögliche Einnahme-Verluste handeln, die im Abstiegsfall auf Hertha zukommen könnten. Die DFL überprüft jedes Jahr die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der deutschen Profivereine, aber auch andere Kriterien. Schiller ist fest überzeugt davon, dass Hertha fristgerecht „alles Erforderliche“ bei der DFL einreichen werde.

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Nach dem Abstieg 2010 hatte der Berliner Club mit einem Haushalt von 45 Millionen Euro den sofortigen Wiederaufstieg geschafft. Ein unbekannter Gönner hatte acht Millionen Euro zugesteuert.

Derzeit belasten Hertha Verbindlichkeiten in Höhe von rund 35 Millionen Euro. Ein weiterer Abbau im laufenden Spielbetrieb sei schon in der 1. Liga schwierig, hatte Manager Michael Preetz gesagt.

Vor dem Spiel an diesem Samstag gegen den designierten Absteiger 1. FC Kaiserslautern steht Hertha einen Punkt hinter Relegationsplatz 16, der eine Zusatzchance auf den Klassenverbleib eröffnet.

dpa

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