Nach der Trennung

Heldt: Wollen Stevens im Verein einbinden

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Huub Stevens soll weiter im Verein arbeiten. Das will zumindest Sportchef Horst Heldt.

Gelsenkirchen - Am Sonntag hat der FC Schalke 04 seinen Cheftrainer Huub Stevens entlassen. Doch der Verein will den "Jahrhundertrainer" nicht ganz verlieren und wägt bestimmte Optionen ab.

Der FC Schalke 04 will den am Sonntag als Cheftrainer beurlaubten Huub Stevens nicht ganz als Mitarbeiter verlieren. „Wir werden uns im Januar mit Huub Stevens zusammensetzen und schauen, wie wir ihn rund um den Verein weiter einbinden können“, kündigte Manager Horst Heldt am Montag in Gelsenkirchen an. Nähere Angaben zu möglichen Aufgabengebieten für den 59 Jahre alten Niederländer machte Heldt nicht.

Zuvor hatte bereits der Aufsichtsratsvorsitzende des Fußball-Bundesligisten, Clemens Tönnies, erklärt, auf das Know-how und die Persönlichkeit des Schalker „Jahrhunderttrainers“ nicht verzichten zu wollen. Zumal man sich „im Guten“ getrennt habe.

Der neue Chefcoach Jens Keller kann das Team im Pokal-Achtelfinale gegen den FSV Mainz 05 am Dienstag (19.00 Uhr/Sky) nicht groß verändern. Für den verletzten Rechtsverteidiger Atsuto Uchida (Muskelfaserriss) könnte trotz eines Jochbeinbruchs Marco Höger spielen, der am Montag noch einen Abschlusstest mit einer Gesichtsmaske absolvieren wollte. Kyriakos Papadopoulos (Knie-Operation) und Ibrahim Afellay (Muskelfaserriss) sind noch kein Thema. Der in der Bundesliga Rot-gesperrte Jermaine Jones dürfte wieder in die Startelf rücken.

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