Heldt forciert Trainersuche

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Horst Heldt sucht nach dem Rücktritt von Ralf Rangnick die "optimale Lösung" für Schalke.

Gelsenkirchen - Bei der Suche nach einem neuen Trainer für Schalke 04 konzentriert sich Sportdirektor Horst Heldt offenbar auf Kandidaten, die aktuell noch bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen.

Thorsten Fink, der für den FC Basel arbeitet, Michael Büskens von der SpVgg Greuter Fürth und Christian Gross von den Young Boys Bern gelten zu Wochenbeginn als drei Favoriten auf die Nachfolge des zurückgetretenen Ralf Rangnick. Heldt bestätigte allerdings keinen Namen. Er strebe die “beste Lösung“ an, sagte der Manager, die zudem möglichst schnell erfolgen solle.

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Als weitere mögliche Kandidaten werden in Gelsenkirchen Michael Skibbe (Eskisehirspor/Türkei) und Marco van Basten, der ehemalige Nationaltrainer der Niederlande, sowie Ex-Schalke-Coach Huub Stevens genannt. Die Fachzeitschrift “Kicker“ berichtete, auch über Dieter Hecking (1. FC Nürnberg) und Thomas Tuchel (Mainz 05) würde in Schalke diskutiert.

Fink soll Ausstiegsklausel besitzen

Fink sagte vor dem Champions-League-Spiel des FC Basel bei Manchester United, an ihn sei noch kein Schalker herangetreten. Der frühere Spieler des FC Bayern, der aus Bochum-Wattenscheid stammt, soll eine Ausstiegsklausel beim FC Basel besitzen.

Auch zu Büskens hatten die Schalker bis zum Wochenende noch keinen Kontakt aufgenommen. In Fürth war ein Abschied des Ex-Schalkers, der nach der Beurlaubung von Fred Rütten 2009 erfolgreich als Interimstrainer bei den Westfalen tätig war, von Präsident Helmut Hack als “absolut lächerlich“ bezeichnet worden. Die Franken sind mit Büskens Tabellenführer der zweiten Liga.

Für einen Trainer, der noch bei einem anderen Verein unter Vertrag steht, sind die Schalker bereit, eine Ablösesumme zu zahlen. So lange kein neuer Cheftrainer verpflichtet ist, wird der frühere Rangnick-Assistent Seppo Eichkorn die Mannschaft weiter führen.

dapd

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