Nach Paris gegen Barça

Heftige Kritik an Schiedsrichter Stark

+
Wolfgang Stark zeigt David Beckham (PSG, l.) die gelbe Karte.

Paris/Barcelona - Herber Gegenwind für Schiedsrichter Wolfgang Stark: Der deutsche Unparteiische erntet nach seinem Einsatz in der Champions League Kritik aus Paris und Barcelona.

Schiedsrichter Wolfgang Stark ist nach seiner Leistung beim Champions-League-Spiel Paris Saint-Germain gegen FC Barcelona (2:2) in die Kritik geraten. Die Katalanen hielten dem Bundesliga-Referee vor, beim Ausgleichstreffer der Franzosen zum 1:1 eine klare Abseitsposition des Schützen Zlatan Ibrahimovic übersehen zu haben. Ibrahimovic hatte nach einem vom Pfosten abgeprallten Schuss abgestaubt.

"Der Unparteiische meinte es nicht gut mit uns, das war klar", betonte Barças Assistenztrainer Jordi Roura nach dem Viertelfinal-Hinspiel am Dienstagabend in Paris. "Ibrahimovic stand bei dem Treffer ziemlich weit im Abseits." Außerdem habe Stark in einer Szene das Spiel weiterlaufen lassen, obwohl die Barça-Spieler Javier Mascherano und Jordi Alba verletzt am Boden lagen. "Die Regeln besagen, dass in einer solchen Situation das Spiel unterbrochen werden muss."

PSG-Trainer Carlo Ancelotti bezeichnete den Elfmeter als unberechtigt, den Xavi in der 89. Minute zur 2:1-Führung für die Katalanen nutzte. "Das Tor war ein Geschenk des Schiedsrichters", sagte der Coach. Der gefoulte Alexis Sánchez habe den Kontakt mit Torwart Salvatore Sirigu gesucht und sei deshalb gestürzt.

dpa

Kommentare