Hawkeye: Vorführeffekt in Wembley

+
So sieht die Hawkeye-Technik aus

London - Am Samstag wurde im Londoner Wembleystadion das sogenannte Hawkeye getestet, eine strittige Szene, bei der die Technik dem Menschen hätte helfen können, ergab sich jedoch nicht.

Es war wohl der Vorführeffekt: Am Samstag wurde im Londoner Wembleystadion das sogenannte Hawkeye getestet, eine strittige Szene, bei der die Technik dem Menschen hätte helfen können, ergab sich jedoch nicht. Immerhin kam das System zur Überwachung der Torlinie bei der Begegnung England gegen Belgien (1:0) erstmals mit dem Segen des Fußball-Weltverbandes FIFA bei einem im Fußballspiel zum Einsatz. Im Tennis wird das Hawkeye bereits seit längerer Zeit erfolgreich bei strittigen Entscheidungen genutzt.

Zugang zu den am Samstag gesammelten Daten hatten nur die Tester, Offizielle der FIFA sowie die „Regelhüter“ des International Association Football Board (IFAB), das bei seiner Sitzung am 2. Juli darüber entscheiden will, ob künftig überhaupt im Bereich der Torlinie technische Hilfsmittel zum Einsatz kommen können. Das Hawkeye-Verfahren steht in Konkurrenz zu der bereits in Dänemark getesteten Variante mit einem Chip im Ball, bei dem ein Magnetfeld im Tor anzeigen soll, ob der Ball die Linie überschritten hat oder nicht.

Bei dem Test am Samstag war der dänische Schiedsrichter Peter Rasmussen nicht eingebunden. Als äußerliche Veränderung konnten die Zuschauer lediglich die schwarzen Tornetze wahrnehmen.

sid

Kommentare