Flick: Mit anderem System gegen Österreich

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Hansi Flick fordert eine bessere Chancenauswertung.

Barsinghausen - In der Pressekonferenz des DFB schlägt Hansi Flick in die gleiche Kerbe wie der Chefcoach. Gegen das Österreichspiel muss man konsequenter agieren.

Bundestrainer Joachim Löw setzt für das WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in Wien gegen Österreich auf eine Rückkehr von Linksverteidiger Marcel Schmelzer. Der Dortmunder sollte nach seiner Fußprellung am Sonntagnachmittag wieder am Teamtraining der Fußball-Nationalmannschaft teilnehmen. „Bei Marcel ist geplant, dass er wieder mittrainiert. Wir hoffen, dass er voll mitmachen kann“, sagte Löws Assistent Hansi Flick am Sonntag in Barsinghausen. Schmelzer hatte wegen der Blessur die Partie gegen die Färöer (3:0) am Freitag verpasst und war durch Holger Badstuber ersetzt worden.

Außerdem gibt es eine klare Zielvorgabe für das nächste Spiel. „Wir müssen vor dem Tor konsequenter sein“, sagte DFB-Assistenztrainer Hansi Flick am Sonntag: „Die Chancenauswertung muss besser werden.“ Dies sei in der Analyse des Färöer-Spiels (3:0) der größte Kritikpunkt. Ansonsten seien viele Vorgaben umgesetzt worden. „Es war ein gutes Spiel, das zeigt auch die Anzahl der herausgespielten Chancen“, sagte Flick.

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Der Assistent des Bundestrainers Joachim Löw warnte aber auch vor dem nächsten Gegner. „Mit Marcel Koller haben sie einen Trainer, der Linie reingebracht hat, und mit Martin Harnik und Marko Arnautovic zwei Spieler mit herausragender Qualität“, sagte Flick.

Einsatzbereit ist nach seiner Hüftprellung auf jeden Fall wieder Toni Kroos. Der Münchner ist somit ein Kandidat für den Posten neben Sami Khedira im defensiven Mittelfeld. „Toni Kroos hat das Training komplett mitgemacht“, berichtete Flick von der Samstagseinheit. „Er hat in unserer Mannschaft gezeigt, dass er als Doppel-Sechs gut agiert, die Balleroberung beherrscht“, betonte Flick. Weiterer Kandidat für den vakanten Posten ist Leverkusens Lars Bender.

„Wir werden das System spielen, weil wir den zweiten Sechser als defensiven Sechser brauchen gegen Österreich“, sagte Miroslav Klose. Der Stürmer erhofft sich durch die Umstellung vom 4-1-4-1-System auf die 4-2-3-1-Variante mehr Räume als zentraler Angreifer.

Flick forderte eine bessere Chancenverwertung als gegen den Außenseiter Färöer: „Gegen Österreich wird es mit Sicherheit schwieriger. Wir müssen vor dem Tor konsequent und konzentrierter agieren“, forderte er. Das DFB-Team trainierte am Sonntag letztmals in Barsinghausen. Am Montagvormittag steht der Flug nach Wien an.

sid

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