Hansa Rostock verkauft "Geisterkarten"

+
Wegen diesen Krawallen wurde das Geisterspiel verhängt

Rostock - „Geisterkarten“ sind bei Hansa Rostock der Renner: Der Zweitligist hat mit einer kuriosen Aktion für das Geisterspiel am Sonntag gegen Dynamo Dresden den Nerv seiner Fans getroffen.

„In den ersten Tagen wurden über 2.000 Karten verkauft, viele andere sind bereits bestellt. Dazu kommen die Karten, die nicht zurückgegeben werden“, sagte Rostocks Manager Stefan Beinlich dem Magazin 11 Freunde und sprach von einer großen Resonanz. Ziel sei es, ein „ausverkauftes Geisterspiel“ zu haben.

Mit den Tickets verschafften sich die Fans zwar keinen Zugang zum Spiel, dennoch profitiere der Klub. „Mit dem Verkauf der Eintrittskarten wollen wir den wirtschaftlichen Schaden für den Verein begrenzen. Und wir wollen die Fans mit ins Boot holen“, sagte Beinlich. Die Fans können selbst entscheiden, ob sie 5, 10, 15 oder 19,65 Euro für ein Ticket bezahlen.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte die Mecklenburger wegen der Ausschreitungen im Ligaspiel gegen den FC St. Pauli (1:3) verurteilt, die Partie gegen Dynamo unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Der Klub hatte zunächst Berufung eingelegt, die Entscheidung letztendlich aber akzeptiert.

sid

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare