BVB-Boss im „Schwarzgelben Talk“

Watzke mit Spitze gegen FC Bayern: „Damit gar keine Diskussionen aufkommen“

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Hans-Joachim Watzke, Chef von Borussia Dortmund, stichelt gegen den FC Bayern

Hans-Joachim Watzke erlaubt sich in einer Talkrunde eine Spitze gegen den FC Bayern. Der BVB-Boss nimmt FCB-Präsident Uli Hoeneß aufs Korn.

Dortmund - Hans-Joachim Watzke hat mit einer Spitze gegen den FC Bayern München und seinen Präsidenten Uli Hoeneß für Aufsehen gesorgt. Im „Schwarzgelben Talk“ der Ruhr Nachrichten am vergangenen Dienstag wurde der Boss von Borussia Dortmund von Sportjournalist und Moderator Sascha Klaverkamp gefragt, wieso er schon ganz früh nach Ablauf der vergangenen Saison die Marschroute ausgegeben hatte, dass der BVB Meister werden wolle.

Watzke antwortete folgendermaßen: „Ich habe das gesagt, damit gar keine Diskussionen aufkommen.“ Die vergangene Saison sei ja eigentlich eine gute gewesen, aber letztlich war man doch enttäuscht. Es sollten gar keine Diskussionen aufkommen darüber, warum es nicht geklappt hat. Man sprach vielmehr über dessen Kampfansage. Das sei sein Plan gewesen, erklärte Watzke.

Watzke stichelt gegen FC Bayern

Dann schob der BVB-Boss Sätze hinterher, die aufhorchen ließen: „Ich hatte allerdings auch schon ein bisschen Herrschaftswissen. Weil ich wusste, dass wir auch schon einiges sicher hatten.“ Moderator Klaverkamp merkte sofort an, dass Bayern-Präsident Hoeneß dies Ende Februar ja auch schon gewusst hatte. Watzke hielt kurz inne und sagte mit einem Lächeln: „Das habe ich damit jetzt nicht gemeint“. Das lachende Publikum erkannte allerdings die Spitze gegen den Erzfeind aus München.

Wie tz.de* berichtete, hatte Hoeneß im Februar im Fußball-Talk „Doppelpass“ auf Sport1 die Arbeit von Sportdirektor Hasan Salihamidzic gelobt und gesagt: "In unserer Transfer-Politik haben wir dieses Jahr beschlossen, nicht zu klotzen, aber nächstes Jahr. Wenn Sie wüssten, was wir schon alles sicher haben für die neue Saison.“

FC Bayern: Transfer-Motor stottert gewaltig

Nach dem Bekanntwerden der Transfers der deutschen Nationalspieler Julian Brandt und Nico Schulz sowie des belgischen Auswahlspielers Thorgan Hazard kann man sagen: Dortmund hatte offenbar tatsächlich „schon einiges sicher“ - Mats Hummels kam erst später dazu. Beim FC Bayern München hingegen stottert der Transfer-Motor noch gewaltig. Nach der Verletzung von Leroy Sané konnte lediglich Ivan Perisic bislang als Offensiv-Verstärkung an die Isar gelockt werden. An Timo Werner und Philippe Coutinho sollen die Bayern dran sein.

Merkur/tz

* tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Uli Hoeneß hofft, dass der Fußball künftig von Global-Player-Firmen profitieren könnte. Außerdem spricht er über die mögliche Transfersumme von Leroy Sané.

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