BVB-Präsident glaubt an EM-Titel

Watzke: "Hummels wird von Anfang an spielen"

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Für Hans-Joachim Watzke geht in der Stammelf kein Weg an Mats Hummels vorbei.

Dortmund - Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund geht davon aus, dass BVB-Verteidiger Mats Hummels am Samstag beim ersten EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal auf dem Platz steht.

„Mats Hummels gehört definitiv ins Team, und ich bin auch sicher, dass er gegen Portugal von Anfang an spielen wird“, sagte Watzke im Interview mit Sport1: „Joachim Löw ist prädestiniert, die richtigen Entscheidungen zu treffen!“

Aber auch für den Fall, dass der Bundestrainer doch Arsenal-Profi Per Mertesacker bevorzugt, werde Watzke die DFB-Auswahl unterstützen. „Sollte Hummels nicht spielen, werden wir das auch akzeptieren, denn jeder Klub hat die Pflicht, die deutsche Nationalmannschaft stark zu machen und sie nicht zu schwächen“, sagte der 52-Jährige.

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Zuletzt hatte Watzke noch unterstrichen, dass die neuen Kräfteverhältnisse in der Bundesliga auch Auswirkungen auf die deutsche Nationalmannschaft haben sollen. „Wenn man Meister und Pokalsieger wird, dann darf man davon ausgehen, dass diese Leistung auch entsprechend bei der Nationalmannschaft gewürdigt wird“, hatte er gesagt.

Watzke glaubt trotz starker Konkurrenz bei der EURO an die DFB-Elf. „Die Mannschaft hat das Zeug, den Titel zu holen oder zumindest das Finale zu erreichen. Wir haben ohne Frage eine tolle Mannschaft“, äußerte der Borussen-Chef bei Sky Sport News HD.

Unterdessen hält der BVB nach dem Verkauf des Japaners Shinji Kagawa, der für geschätzte 15 Millionen Euro zu Manchester United wechselt, nach einem weiteren Angreifer Ausschau. Julian Schieber vom VfB Stuttgart steht auf der Wunschliste ganz oben.

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„Wir würden ihn gerne holen, aber das ist nicht ganz alleine von uns abhängig - der VfB Stuttgart muss da auch mitspielen. Wir führen Gespräche und schauen, was dabei herauskommt“, sagte Watzke. Die Schwaben fordern angeblich eine Ablöse von acht Millionen Euro für Schieber, der noch einen Vertrag bis 2013 besitzt, eine Verlängerung aber abgelehnt hatte.

SID

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