Hannover 96 verhängt Kollektivstrafe an Fans

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Martin Kind, Präsident von Hannover 96.

Hannover - Mit einer symbolischen Kollektivstrafe hat Hannover 96 auf das Fehlverhalten einiger Zuschauer reagiert. Jetzt müssen mehrere Fans für das Fehlverhalten einiger weniger büßen.

 Der Fußball-Bundesligist hat für das Europa-League-Heimspiel gegen Anschi Machatschkala am 21. Februar die Eintrittspreise in zwei Fan-Blöcken um fünf Euro erhöht.

„Mit dieser Maßnahme wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir die Anwendung der verbotenen Pyrotechnik nicht akzeptieren“, erklärte am Montag 96-Präsident Martin Kind: „Kollektivstrafen sind manchmal nötig.“

Der Verein musste in der vergangenen Saison wegen verbotener Aktionen seiner Anhänger Strafen von fast 80 000 Euro zahlen. Von den um fünf Euro verteuerten Tickets sind 1000 Plätze betroffen, so dass die Mehreinnahmen bei maximal 5000 Euro liegen würden.

dpa

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