Häßler-Abschied vom 1. FC Köln im Unfrieden

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Thomas Häßler

Köln - Ex-Nationalspieler Thomas Häßler, Weltmeister von 1990, hat den Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln laut eigener Aussage im Sommer im Unfrieden verlassen.

„Wenn es die Möglichkeit gegeben hätte, hätte ich gern weitergemacht. Dass ich im Verein absolut nichts machen wollte, ist absoluter Quatsch“, sagte der 45-Jährige dem Kölner Express (Donnerstag-Ausgabe).

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Von einer einvernehmlichen Trennung könne keine Rede sein. „Die Wahrheit ist, dass man mir gesagt hat, dass ein neuer Trainer kommt und für mich kein Platz mehr wäre. Stattdessen sollte ich eine Fußballschule für den FC machen. Das habe ich abgelehnt. Ich meine, ich gehöre zu den Profis. Ich kann den Jungs noch was zeigen. Aber im Profi-Bereich war angeblich kein Platz“, äußerte der gebürtige Berliner, der fünf Jahre als Techniktrainer für die Rheinländer tätig war.

Als Profi hatte „Icke“ Häßler zwischen 1984 und 1990 149 Bundesligaspiele für den FC bestritten. Danach wechselte er zu Juventus Turin in die Serie A.

sid

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